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Die Fledermaus
Operette von Johann Strauss
 
Musikalische Leitung Péter Halász
Inszenierung Ewa Teilmans
Bühnenbild Oliver Brendel
Kostüme Britta Leonhard
Choreographie Marga Render
 
Premiere: So., 25. September 2011, 18.00 Uhr
Theater Aachen – Bühne
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Termine und Karten
 
25. | 28. September 2011
01. | 05. | 09. | 12. | 21. | 23. | 29. Oktober 2011
10. | 18. November 2011
08. | 14. | 23. | 28. | 31. Dezember 2011
14. | 22. Januar 2012
07. | 21. Februar 2012
01. | 09. | 16. März 2012

Karten unter 0049-(0)241-4784244

Auszüge aus den Kritiken
 
Fast alle Menschen wollen ihrem Partner treu sein, auf immer... Die Fledermaus von Johann Strauss, obwohl musikalisches Lustspiel, treibt die Flachheit vieler Treuegelübde als faulen Zauber vor sich her.  Die Wahrheit liegt im Seitensprung, so die unverblümte Botschaft, der je nach Standort Seitensprung-affinen oder desillusionierenden Inszenierung von Ewa Teilmans... Das Besondere dieser Inszenierung liegt im Spielwitz... schmissig choreographiert... hinreißend getanzt...auch musikalisch ist diese Fledermaus wunderbar gelungen... das Sinfonieorchester Aachen unter der Leitung von Peter Halasz packt die Operette mit Dynamik und Leidenschaft... Louis Kim als Alfred strahlte nach verhaltenem Beginn über die ganze Spieldauer mit gleichbleibend kräftiger, klangschöner Stimme... Höhepunkt in der Premiere war Jelena Rakic. Rakic beseelte als jugendliche raffinierte Adele darstellerisch den Abend. Die sehr wohl anspruchsvolle Partie füllte sie stimmlich nuancierend wunderbar aus. Aber auch der schmelzverströmdene Rüdiger Nikodem Lasa (Eisenstein) und seine Frau Rosalinde alias Katharina Hagopian waren hervorragende Besetzungen. Der verstiegen agierende Prinz Orlofsky, von Astrid Pyttlik authentisch gespielt, hatte sonore Fülle. Ihr Mezzosopran klang gut. 
Gepflegt und stimmlich präsent Hrolfur Saemundsson als Dr. Falke. Den stotternden Doktor Blind brachte Patricio Arroyo gekonnt, wie Pawel Lawreszuk als Gefängnisdirektor Frank mimisch und stimmlich sicher war. Ein Höhepunkt des Abends aber wurde auch die Partie des Gefängniswärters Frosch: mit dem für die Fledermaus so wichtigen Wiener Idiom persiflierte Rainer Krause den nach Nürnberg abgereisten Musikdirektor Markus Bosch und das Sinfonieorchester Aachen und verschaffte dieser Premiere einen starken, kurzweilig burlesken Abschluss. 
Das Aachener Publikum beruhigte sich erst nach vielen Vorhängen und Bravos von dieser gelungenen Inszenierung.
IOCO- Kultur im Netz / VJ / 27.09.2011
 
...Der komische Kontrast zwischen der Fassade bürgerlichen Anstands und der darunter lodernden Sexgier wurde auch durch die Kostüme ( Britta Leonhard ) hervorgehoben...Das Dirigat von Peter Halasz führte das Orchester sicher durch den Abend.
Fazit
Die Strauss-Operette wurde mit Sinn für Humor, aber auch mit nachdenklichem Unterton inszeniert...
Das Publikum nahm die Aufführung sehr positiv auf. Eine gelungene Vorstellung!
operapoint, Melanie Joannidis, 27.9. 2011
 
"Oberflächlich ist diese Operette allerdings ganz und gar nicht...
Nach einem rasanten Schluss brandet Jubel auf. Der Applaus gilt Klanggüte, Spielfreude und Regiekonzept."
Sybille Offergeld, Grenzecho, 27.9. 2011
 
Wartesaal der Träume
mit der Theatergruppe der JVA Aachen „Die Biberköpfe“ und der Band der JVA Aachen „Planet AC“
 
Regie Ewa Teilmans
Bühne Detlev Beaujean 
Projekt des Theater Aachen und der JVA Aachen
 
Premiere 21. Juli 2001, JVA Aachen
 
mit Texten von 
Peter van Os, Roman Nagel, Heinrich Heine, Alfred Döblin, Bettina Wegner, Hans Kruppa, Charly Chaplin, Khalil Gibran und Ewa Teilmans
 
Starke Szenen aus dem Leben hinter Gittern
Im Wartesaal der Träume heißt ein Projekt, das Regisseurin Ewa Teilmans mit den schweren Jungs der Justizvollzugsanstalt erarbeitet hat.
Drei Monate lang hat sie sich eingefühlt, hat zugehört, gelenkt, inspiriert. Nun ist das Werk vollbracht: Das Theater im Knast zeigt Innenwelten der Einsamkeit. Immer wieder lotet Ewa Teilmans im Theater Aachen Sinngehalte aus und dringt ohne überflüssige Nebentöne zum Kern der Dinge vor...Ein türkischstämmiger Knacki ist voll des Lobes über das Projekt und den Tiefsinn der Texte. Vieles hat sich in ihm eingegraben...: Die Feindschaft mit der eigenen Persönlichkeit beenden, die Freundschaft mit dem Selbst pflegen, dann wächst das Vertrauen ins Leben und der Wartesaal wird nicht zur Endstation.
Sibylle Offergeld, Grenzecho, 23. 7. 2011
 
Viele Türen - und ganz viel Ehrlichkeit
...sozialkritisch spielt auch das JVA-Projekt mit dem Alltag im Gefängnis. Ewa Teilmans hat die Biberköpfe gefragt, was sie bewegt:
warten, warten, warten, Liebe und Prügel, Frustabbau und Abschiebung...Stefan ist der Letzte, der zurückgebracht wird in seine Einzelzelle. er lacht. Nach Ausbruch-, Korruptions- und Drogenaffairen "gibt es durch uns endlich mal positive Nachrichten aus der JVA".
Jenny Schmetz, Aachener Zeitung, 7/2011
 
Die Fledermaus


Nächste Schauspiel-Premiere
der Spielzeit 2011/2012:

"Der goldene Drache"
Schauspiel von Roland Schimmelpfennig
Inszenierung Ewa Teilmans
Bühnenbild Manfred Kaderk
Kostüme Sandra Münchow
 
Der Goldene Drache
 
Wir befinden uns in der Küche des Thai-China-
Vietnam-Schnellrestaurants »Der goldene Drache«.
In Roland Schimmelpfennigs Theaterparabel wohnt
die globalisierte Welt unter einem Dach.
»Der goldene Drache« wurde 2010 mit dem
Mühlheimer Dramatikerpreis ausgezeichnet und von
der Theaterzeitschrift »Theater heute« zum Stück
des Jahres gewählt. Schimmelpfennig ist weltweit
der meistgespielte deutsche Gegenwartsautor.
Premiere: Sa, 21. April 2012, 19.30 Uhr
Theater Aachen – Bühne

Weitere Termine
21. | 28. April 2012
11. | 27. Mai 2012
10. | 20. | 23. | 29. | 30. Juni 2012
12. | 13. Juli 2012


Wartesaal der Träume